Günstige Kredite und Fördergelder für NPOs...

Am 3. Juli 2017 lud die Sozialwirtschaft Österreich gemeinsam mit der EASPD (European Association of Service Providers for Persons with Disabilities) und der ERSTE Bank in die Räumlichkeiten des Erste Campus am Belvedere 1 zur Veranstaltung „Neue EU-Finanzierungsmöglichkeiten für Soziale Dienstleistungsanbieter“. Die KU war durch die für Fundraising Aktivitäten zuständige Tina Winkler vertreten. Die Europäische Union hat 2015 eine Investitionsoffensive gestartet. Mit Hilfe des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) soll für KMUs, soziale Dienstleistungsorganisationen und Behörden der Zugang zu günstigen Krediten eröffnet werden. Zielsetzung des EFSI ist die Mobilisierung von Investitionen in die Realwirtschaft in der Höhe von bis zu 315 Milliarden Euro.

Obwohl soziale Dienstleistungsanbieter trotz ihrer wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung oft mit Finanzierungshindernissen konfrontiert werden, haben diese die Möglichkeit des EFSI bisher kaum genützt. Unter den Vortragenden Günter Benischek (Leiter Social Banking, Erste Bank), Martin Brunkhorst (Leiter Wiener Büro der Europ. Investitionsbank [EIB]) sprach auch Luk Zelderloo, der Generalsekretär der EASPD über Investitionsoffensiven und EU-Finanzierungsprogramme in der Praxis. Geld sei vorhanden und so gäbe es auch für jede Idee ein passendes Förderungsprogramm und sollte man kein Programm finden, so sollte man die Idee nochmal strategisch überdenken und sich besser organisieren. Die Zusammenarbeit mit Intermediären sei besonders kleineren Organisationen anzuraten.

Auch die KU kann dies aus ihren Erfahrungswerten nur bestätigen und steht deshalb NPOs mit ihrem Know-How beratend zur Seite. Fakt ist, je besser durchdacht und konzeptioniert ein Projekt ist, umso größer die Chancen für günstige Kredite und Förderungsgelder. Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen unter t.winkler@ku.co.at gern zur Verfügung.